„Qualitätsstandards der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen-Qualifizierung und Selbstverpflichtung der Evangelischen Jugend im Rheinland“

Wir machen Qualität anders

„Qualitätsstandards der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen-Qualifizierung und Selbstverpflichtung der Evangelischen Jugend im Rheinland“

Ab sofort können die Qualitätsstandards unter folgendem Link abgerufen werden:

https://ejir.de/wp-content/uploads/2021/05/Qualitätstandards.pdf  

Die Delegierten der Evangelischen Jugend haben auf ihrer Frühjahrs-Konferenz umfangreiche Qualitätsstandards für die Qualifizierung von ehrenamtlich tätigen Jugendlichen im Bereich der Evangelischen Jugend im Rheinland beschlossen.

Unter dem Titel „Wir machen Qualität anders!“ werden auf knapp 20 Seiten die spezifischen Hintergründe und Herausforderungen Evangelischer Jugendarbeit herausgearbeitet.

Die Qualitätsstandards formulieren außerdem verschiedene Formate für die differenzierten Qualifizierungen. Die Grundlage bilden die vorgegebenen Juleica-Standards, welche für den Jugendverband um spezifische Punkte ergänzt oder vertieft wurden. Dabei ist auch der wichtige partizipative Anteil bei Qualifizierungen zu beachten, um Jugendlichen eine weltoffene, sprachfähige, reflektierte und empathische Haltung zu ermöglichen.

Mit diesen Standards soll eine einheitliche Befähigung ehrenamtlich tätiger Jugendlicher innerhalb der Evangelischen Jugend im Rheinland und deren Qualität sichergestellt werden.

Das Netzwerk Faire Metropole Ruhr ist Kooperationspartner der Kampagne Faires Jugendhaus

Der Faire Handel ist ein wichtiges Thema in der Kinder- und Jugendarbeit. Deshalb soll die Kampagne „Faires Jugendhaus” nun auch in städtische und freie Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit im Ruhrgebiet einziehen und sie dafür begeistern, sich mit dem Thema Fairer Handel zu beschäftigen und selbst aktiv zu werden.

Um die Auszeichnung als Faires Jugendhaus zu erhalten, müssen die Einrichtungen anhand nachprüfbarer Kriterien darlegen, wie ihre Strategie aussieht, den Fairen Handel sowohl inhaltlich intern und extern zu kommunizieren als auch praktisch Produkte aus fairem Handel zu nutzen bzw. zu verkaufen. Die Auszeichnung soll das Engagement der Jugendzentren nach außen tragen und allen zeigen, wie sich überall Jugendliche und Einrichtungen der Jugendarbeit für einen Fairen Handel und gerechte Strukturen weltweit einsetzen.

Die Kampagne „Faires Jugendhaus“ ist ein Projekt der Evangelischen Jugend im Rheinland, die seit 2017 Einrichtungen in evangelischer Trägerschaft als Faire Jugendhäuser auszeichnet. Um die Kampagne überall anbieten zu können, wo Interesse an einer Zertifizierung als Faires Jugendhaus besteht, kooperiert die Evangelische Jugend im Rheinland mit anderen Organisationen. Das Netzwerk Faire Metropole Ruhr ist Kooperationspartner und offizieller Ansprechpartner für städtische und freie Träger im Ruhrgebiet.

Seit über einem Jahrzehnt bündelt das Netzwerk Faire Metropole Ruhr die Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen, kirchlichen und kommunalen Akteuren rund um das Eine-Welt-Engagement im Ruhrgebiet um die Ideen des Fairen Handels und der Fairen öffentlichen Beschaffung stärker im Ruhrgebiet zu verankern.

Nachruf Jörg Bolte

Liebe Engagierte in der Jugendarbeit,

mit großer Bestürzung und tiefer Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tod von Jörg Bolte erhaltenhttps://waz.trauer.de/traueranzeige/joerg-bolte.

Jörg war seit 2019 stellvertretender Vorsitzender der AEJ-NRW sowie der Ev. Jugend im Rheinland. Auch in der Jugendkammer der EKvW hatte er eine prägende Rolle. Als überzeugter CVJMer vertrat er profiliert das Anliegen der Werke und Verbände innerhalb der Strukturen der AEJ-NRW.

In Erinnerung bleibt er durch seine wertschätzende, konstruktive und ehrliche Persönlichkeit, die junge Menschen motiviert und begleitet hat, wie auf dem Kirchentag in Dortmund 2019 im Zentrum Jugend. Mit seiner authentischen und freundlichen Art, Probleme anzusprechen und zu lösen hat Jörg uns nachhaltig beeindruckt. Mit ihm war immer ein humorvoller, zuverlässiger und positiver Geist im Raum.

Jörg war mit jeder Faser seines Körpers ein Mitstreiter Gottes auf Erden. Wir werden ihn schmerzlich vermissen.

In Dankbarkeit ehren wir sein Andenken und schenken ihm unser fürbittendes Gebet. Wir werden seine Anliegen weiterverfolgen. Was wir durch ihn gelernt haben, tragen wir weiter – während er schon schauen darf, auf was wir noch hoffen.

Anbei möchten wir euch auf den Nachruf des CVJm verweisen: 21-05-05 Nachruf Jörg Bolte

Sowie auf die Traueranzeige: 2021-05-03 Schmerz und Dank Jörg Bolte mail

Traurige Nachricht

Liebe Mitglieder der EJiR,

ich muss euch leider eine sehr traurige und für mich immer noch unbegreifliche Nachricht mitteilen. Jörg Bolte, unser stellvertretender Vorsitzender der Evangelischen Jugend im Rheinland ist gestern Mittag leider verstorben.

Ich füge das heutige Schreiben des Westbundes bei, das uns erreicht hat. Es fasst in Worte, was kaum in Worte zu fassen ist. Ihr findet es hier.

Mit Jörg verlieren wir einen sehr besonderen Menschen. Aus seinem starken Glauben heraus war er engagiert für die evangelische Jugendarbeit, für Kinder und Jugendliche und gegen jede Form der Ungerechtigkeit und vieles mehr. Er war zugleich profiliert und ausgleichend und dabei von großer Freundlichkeit und Zugewandtheit.

So sehr wir glauben dürfen, dass Christus den Tod überwunden hat und wir Jörg bei ihm aufgehoben wissen, so sehr schmerzt uns in diesen Augenblicken der Verlust eines Freundes.

Traurige Grüße

Fiona Paulus

Vorsitzende

Delegiertenkonferenz 2021

Die Delegiertenkonferenz im März 2021 ist vorbei und wir haben einen neuen Vorstand.

Was noch besprochen wurde lest ihr hier.

Stellungnahme G5 zur Situation von Kindern und Jugendlichen während Corona

Die G5 als der Zusammenschluss der Jugendverbände in NRW haben heute ein neues Statement zur Situation von Kindern und Jugendlichen verfasst.

Hier ist diese zu finden.

 

Verabschiedung Simone Enthöfer

Mike Corsa als Generalsekretär der Evangelischen Jugend in Deutschland verabschiedet

Im Rahmen des aej/ESG-Webinars “Junge Menschen in Zeiten von Corona” mit 130 Teilnehmer*innen und einer kleinen Feier in der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) verabschiedeten in der letzten Woche langjährige Weggefährt*innen und Kolleg*innen aej-Generalsekretär Mike Corsa in die Passivphase der Altersteilzeit. Fast 20 Jahre lang stand Mike Corsa als Generalsekretär an der Spitze der aej/ESG-Geschäftsstelle und vertrat so die Interessen eines der größten Jugendverbände Deutschlands in Kirche, Politik und Gesellschaft. Mit leidenschaftlichem jugend- und kirchenpolitischem Engagement stärkte Mike Corsa die aej als bedeutende zivilgesellschaftliche Akteurin und setzte sich als aej-Generalsekretär mit ganzer Kraft für Kinder und Jugendliche ein. Er ließ nie nach im Ringen mit politischen und kirchlichen Entscheidungsträger*innen immer wieder neue Räume für die evangelische Kinder- und Jugendarbeit einzufordern und Kinder- und Jugendliche ernst zu nehmen und zu beteiligen.

Zu den frühen Höhepunkten seiner Zeit als aej-Generalsekretär zählt Mike Corsa zunächst die Studie “Jugend im Verband”, deren Ergebnisse 2006 vorgestellt wurden. Das Forschungsprojekt der Freien Universität Berlin unter der Leitung des Jugendforschers Prof. Dr. Richard Münchmeier, brachte nicht nur wichtige Erkenntnisse über den Jugendverband Evangelische Jugend. Mit einem subjektorientierten Ansatz liefert die Studie bis heute wichtige Erkenntnisse über die Perspektiven junger Menschen für die Entwicklung von Praxiskonzepten in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit.

Diese Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekte waren der Anlass, den Dialog mit den Fachwissenschaften zu intensivieren, um die vielfältigen Angebote der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterstützen und weiterzuentwickeln. In regelmäßigen Abständen veranstalten aej und ESG ein gemeinsames “Forum Wissenschaft und Praxis”, um den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern. Ein Ansatz, der sich durch das gesamte Wirken von Mike Corsa hindurch zog. Theorie und Praxis, Jugendverband und verfasste Kirche, politische Einmischung und die Förderung des Glaubenslebens junger Menschen, Fachlichkeit und jugendliches Engagement waren für Mike Corsa nie Gegensätze, sondern notwendige Spannungsbögen für die Kreativität und Lebendigkeit von Kinder- und Jugendarbeit.

Sehr engagiert brachte Mike Corsa auch die Neuorganisation des Bundesverbands der Evangelischen Studierendengemeinden in Deutschland (ESG) auf den Weg, die in der Zusammenführung der Geschäftsstellen von aej und ESG einen sichtbaren Ausdruck fand.

Ein herausragendes Ereignis in der Amtszeit des scheidenden Generalsekretärs war das Reformationsjubiläum 2017. Insbesondere der youngPOINTreformation war für die aej und den Reformationssommer in Wittenberg ein Highlight. Gemeinsam und in großer Vielfalt zeigte die Evangelische Jugend junge Perspektiven auf den Glauben und ihre gelebte Weltverantwortung. Über 27.000 Besucherinnen und Besucher und 16 gastgebende Gruppen im youngPOINTreformation, rund 300 junge Menschen aus 25 Nationen im International Youth Camp und mehr als 100 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter*innen sind sich einig: Die beiden großen Projekte der Evangelischen Jugend im Reformationssommer 2017 waren sehr erfolgreich.

Über die ganzen beruflichen Jahre brachte Mike Corsa seine Fachlichkeit und sein (kinder- und jugend-) politisches Engagement in Kirche und Politik ein: die Synodentagungen der EKD begleitete er regelmäßig und stand für Beratungen bereit. Er brachte drei “Berichte über die Lage der jungen Generation und über die evangelische Kinder- und Jugendarbeit” ein und arbeitete in der EKD-Kammer für Bildung, Erziehung, Kinder und Jugend mit. Mike Corsa war 12 Jahre stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe und in zwei Legislaturperioden des Deutschen Bundestages Vorsitzender des Bundesjugendkuratoriums, das die Bundesregierung in kinder- und jugendpolitischen Fragen berät.

Eine Verabschiedung in einem angemessenen größeren Rahmen ist derzeit nicht möglich. Es wird geplant, dies nachzuholen. Die aej dankt Mike Corsa für seinen unermüdlichen Dienst für und mit jungen Menschen und wünscht ihm Gottes Segen für die neue Lebensphase.

Auf Mike Corsa folgt Michael Peters als neuer aej-Generalsekretär. Peters wird das Amt zunächst kommissarisch bekleiden und die Stelle am 1. November 2020 übernehmen.

Hannover, 15. Juni 2020

Martin Weber

Jugendarbeit und Corona

In diesen Tagen liegen Unsicherheit und Chancen ganz nah beieinander. Die Jugendarbeit ist in Bedrängnis durch das Coronavirus und die Schutzmaßnahmen. Gleichzeitig brauchen die Jugendlichen die Jugendarbeit und es ist wichtig Methoden zu finden weiter Kontakt zu halten und Nähe zu schaffen.

Viele Kirchenkreise und Gemeinden sind hier bereits aktiv geworden, andere sind auf dem Weg und beschäftigen sich noch mit der Frage, was für wen das Richtige sein könnte.

Für die Evangelische Jugend im Rheinland möchten wir uns an einer Materialsammlung versuchen.

Diese findet ihr hier.

Corona Erlass vom 13.3.20

Beschluss der Landesregierung NRW in der Folge der Erlasse des MAGS zu den Betretungsverboten bei Kin­dertagesbetreuungsangeboten (13.3.2020), den Regelungen zu Schul­schließungen (13.3.2020) und des Erlasses zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen (15.3.2020) häufen sich die Nachfragen zur An­wendung in den Bereichen der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes.

Gemäß Ziffer 3 des o.g. Erlasses des MAGS vom 15.3.2020 sind u.a. Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote ab dem 17.3.2020 zu schließen bzw. einzustellen, die dem Bereich der außerschulischen Bil­dungseinrichtungen zuzuordnen sind (Aufzählungspunkt 3).

Hierzu zählen:

  • Angebote und Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendar­beit (einschließlich der offenen Angebote von Fußballfanprojek­ten);
  • Angebote und Einrichtungen der Jugendverbände einschließlich Jugendbildungsstätten;
  • Angebote und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit gemäß §SGB VIII;
  • Angebote und Einrichtungen der kulturellen Jugendarbeit (wie z.B. Jugendkunstschulen);
  • Jugendherbergen
  • sowie weitere vergleichbare Angebote und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung und/oder außerschulischen Bildungsarbeit die­nen,

soweit diese von Kindern und Jugendlichen unmittelbar genutzt werden.

Hier ist der Beschluss im Wortlaut.